Schröpfen und Gua Sha

Diese beiden gesundheitsfördernden und heilenden Methoden werden seit Jahrhunderten,  besonders in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) , angewendet und weiterentwickelt. Langsam erobern sie auch den europäischen Raum und werden sogar schon von manchen Schulmedizinern empfohlen.

Das Schröpfen gehört heute zu den „ausleitenden“ Verfahren in der Naturheilkunde. Ziel dieses Verfahrens ist , Verspannungen zu lösen und die Energie im Körper wieder zum Fließen zu bringen.  Indikationen für das Schröpfen sind u. a.:

Cupping or Bekam Hijamah is traditional treatment

  • muskuläre Verspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsprobleme
  • Migräne
  • rheumatische Beschwerden
  • Bandscheibenprobleme
  • Hexenschuss
  • Knieprobleme
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Bluthochdruck
  • Hypotonie
  • Skoliose
  • Menstruationsprobleme

Dem Schröpfen wird vor allem eine allgemeine, anregende Wirkung zugeschrieben. Die Durchblutungssteigerung „entstaut“ das darunter liegende Gewebe und wirkt anregend auf das Immunsystem. Das stärkt die Selbstheilungskräfte. Zusätzlich zieht die intensive Saugwirkung Gift- und Schadstoffe unter die Hautoberfläche, wo die sogenannten Schlackenstoffe, durch die Lymphbahnen entsorgt werden. So entsteht ein Entgiftungseffekt.

Man kann die Schröpftechnik auch direkt auf der Wirbelsäule anwenden. Das Gewebe und die Muskeln rund um die Wirbel werden stimuliert und stark durchblutet. Nach innen verschobene Wirbel können durch den entstehenden Unterdruck wieder in die richtige Position gebracht werden.

 

Gua Sha ist eine einfache Schabetechnik, die in Asien weit verbreitet ist.  Sie erfordert keine komplexe medizinische Diagnose und ist einfach zu handhaben. In der asiatischen Bevölkerung wird sie oft als Erstmaßnahme bei Krankheiten durchgeführt.

Durch die Meridiane ( Energieleitbahnen ) stehen Organe mit der Hautoberfläche in Verbindung. Deshalb kann man Erkrankungen des Inneren auf der Haut ablesen, wenn man darüber streicht. Das Wirkungsspektrum der Gua Sha – Schabetechnik ist weitreichend. Folgende Symptome und Krankheiten können mit Gua Sha behandelt werden:

therapist providing gua sha treatment

  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen im Hals- Nackenbereich
  • Erkältungen
  • Nebenhöhlenerkrankungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Erkrankungen innerer Organe können durch die Stimulation der dazugehörigen Meridiane positiv beeinflusst werden.

Die Gua Sha Methode hat keinerlei Nebenwirkungen.  Die Wirkung tritt allein durch den Reiz an der Haut ein. Der Erfolg besonders bei Schmerzen setzt sehr schnell ein, da blockierte Meridiane direkt wieder frei fließen können.